Grundsätzliche Gedanken zur ICF und warum wir sie in unserem Tageszentrum anwenden

In der ICF wird die Behinderung nicht allein durch die Krankheit und deren medizinische Diagnose definiert. Viel mehr ist sie das Ergebnis einer komplexen Beziehung zwischen dem Gesundheitsproblem eines Menschen, seinen persönlichen Umständen einerseits und den Einflüssen, die seine Umwelt prägen, andererseits.

Wir wenden in unserem Tageszentrum die ICF konsequent an zur Feststellung der Rehabilitationsindikationen, der funktionellen Diagnostik, der Interventionsplanung und der Evaluation der rehabilitativen Massnahmen.

Wir berücksichtigen die ICF, weil der Komponente der Partizipation eine zentrale Bedeutung zukommt und die Kontextfaktoren schon frühzeitig in die Rehabilitationsarbeit miteinbezogen werden.

Wir verwenden eine gemeinsame, ICF-konforme Sprache und Nomenklatur in allen Fachbereichen. Wir setzen diese in den interdisziplinären Rehabilitationsrapporten und in unseren Dokumentationen ein.

Die ICF ist ebenfalls Basis für eine gemeinsame Sprache mit den betroffenen Personen selbst, mit ihren Angehörigen, im interdisziplinären Team und mit den Kostenträgern.

Die ICF ist im weiteren Voraussetzung für wissenschaftliche Auswertungen und Studien.

Die ICF ist im weitesten Sinne Abbild einer Philosophie für eine ganzheitliche Rehabilitation.

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